Klug geplant ist halb gekocht - Moderne Küchenplanung 07.11.2018
Die Küche ist das Herzstück Ihres neuen Wohntraums: man trifft sich auf einen Latte Macchiato mit Freunden, veranstaltet ein besinnliches Familienfest oder nutzt sie für einen kleinen Snack zwischendurch. War die Küche früher ein funktionaler Ort - wo in erster Linie gekocht wurde - punktet sie heute als offene Kommunikationszone mit behaglicher Wohnlichkeit. Umso wichtiger ist eine ausführliche Planung, denn eine neue Küche wird in der Regel alle 10 bis 15 Jahre gewechselt. „Fehler sind in der Regel von Dauer, denn sie lassen sich nach dem Einbau der Küche nur schwer beheben“, so Günter Schwarzlmüller, Marketingleiter des österreichischen Küchenherstellers ewe. Daher hat sich Romberger dazu entschlossen, gemeinsam mit ewe, Keglevits und Scheschy Impulsvorträge zu diesem Thema zu veranstalten.
Tipps aus erster Hand
Egal, ob gemütliche Wohnküche oder praktischer Arbeitsraum – neben einem ansprechenden Design und bevorzugten Lieblingsmaterialien spielen vor allem funktionale und ergonomische Faktoren eine wichtige Rolle. Ganz am Anfang steht das Ausmessen. Dabei empfiehlt es sich, mehrmals Maß zu nehmen, um Fehler auszuschließen. Insbesondere auf kleinem Raum ist es wichtig, die Ausstattung sorgfältig zu planen und den vorhandenen Platz optimal auszunutzen. Darüber hinaus ist es sinnvoll, sich genau zu überlegen, wie viel Stauraum für Geschirr, Lebensmittel und Dinge des täglichen Gebrauchs benötigt wird und welche Geräte Platz finden müssen.
Für individuelle und praktische Lösungen muss man nicht lange suchen - ein Blick auf das hochkarätige Angebot der Küchenindustrie lohnt sich. Angefangen von asymmetrischen Schrankfächern, Sockelleisten, die sich als wahre Stauraumtalente entpuppen bis hin zu Eckkarussels und Schwenktablare ist alles mit dabei. Sie nutzen den Stauraum innerhalb der Schränke optimal aus und sind dabei auch ergonomisch ein Gewinn. Ebenso äußerst komfortabel und praktisch: smarte Abfallsammler, die sich ebenfalls im Unterschrank integrieren lassen und elektrisch unterstützte Öffnungssysteme. Dank der Touch & Drive Technologie genügt ein Antippen und schon schwenken Schränke, Klappen und Schübe auf. In diesem Zusammenhang steht noch ein entscheidendes Thema auf dem Plan: die Arbeitshöhe. Um ein ergonomisch perfektes Arbeitsumfeld zu schaffen, muss die optimale Höhe von Arbeitsflächen und Spüle stimmen.
Ein weiteres elementares Thema mit Strahlkraft ist die Beleuchtung. Licht beeindruckt nämlich nicht nur als architektonisches Gestaltungsmittel, sondern erhöht messbar den Komfort in der Küche. Deshalb sollte früh entschieden werden, wo Licht benötigt wird und welche Leuchtmittel zum Einsatz kommen. Möglichkeiten gibt es reichlich: So sorgen z. B. schwenkbare LED-Spots über der Arbeitsplatte punktgenau für helle und gleichzeitig angenehme, atmosphärische Beleuchtung. Auch beim Öffnen der Schränke sollte ausreichend Helligkeit in den Innenraum fallen. Optimal sind Nischenleuchten oder LED-Lichtböden. Sie leuchten nicht nur Arbeitsbereiche aus, sondern setzen auf Wunsch auch jede Küche in den unterschiedlichsten Farben perfekt in Szene.
Last but not least steht und fällt die Optik der Küche mit der Wahl der Oberflächen. Ob Holz, Glas, Kunststoff, Naturstein, Metall oder ein moderner Mix – das Angebot ist riesig. Dabei gilt es zu bedenken, wie die Küchenmöbel genutzt, d. h., welchen Belastungen sie täglich standhalten sollen. Auch lohnt es, Zeit in die Recherche der Materialien zu investieren, denn dabei sind echte Schmuckstücke zu entdecken. Hierbei stellt sich die Frage, welches Design bei den Fronten passt, ob Griffe gewünscht sind oder eine klare Linienführung mit hohem Designfaktor im Vordergrund steht.
Da eine Küche sehr viele Jahre lang Freude bereiten soll, ist es sinnvoll, bei der Wahl der Materialien auf Qualität zu achten und bei der Küchenplanung individuelle Wünsche sowie Bedürfnisse zu berücksichtigen.