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Keller versus Bodenplatte — eine fundamentale Entscheidung 09.04.2018

Wer kennt das nicht? Das Grundstück passt, die Pläne beinhalten endlich alles, was Ihr Herz begehrt, aber die Kostenaufstellung ist dabei außer Kontrolle geraten. Da liegt es nahe, den Keller einzusparen. Was spricht dafür, was dagegen?

Viele Hausbauer überlegen, ob sie wirklich einen Keller benötigen und wie viel Geld man einsparen könnte, stellt man das Haus einfach auf eine Bodenplatte. Die Preisdifferenz ist schwer abzuschätzen, da die Kosten für die Errichtung eines Kellers immer sehr stark von den Umständen — Bodenverhältnisse, Grundwasserspiegel — abhängig sind. Aber auch eine Bodenplatte hat ihren Preis, muss sie doch das gesamte Gewicht des Hauses tragen und dieses von unten gegen aufsteigende Feuchtigkeit und Kälte schützen.

Eine Entscheidung fürs Leben

Zumindest für die Lebensdauer Ihres Hauses. Die beträgt immerhin im Durchschnitt gute hundert Jahre. Da wäre es sinnvoll, VOR Baubeginn gut zu überlegen, ob Sie einen Keller brauchen — denn ein nachträglicher Einbau ist bei vielen Sachen kein Problem, beim Keller schon. Natürlich stimmt, als reine Abstellfläche ist der Keller ein teurer Spaß. Aber als Nutzfläche, z. B. für einen gemütlichen Wellnessbereich, einen Fitness- oder einen Partyraum, hat der Keller einiges an Charme zu bieten. Und der Flächengewinn, weil Technikraum, Wirtschaftsräume und ähnliches gut im Keller untergebracht werden können, ist auch nicht zu verachten. Letztendlich schafft man sich mit dem Keller auch immer eine Flächenreserve für spätere Lebensphasen oder Aktivitäten.

Machen Sie eine Kosten-Nutzen-Rechnung

Den exakten Preisunterschied zwischen Keller und Bodenplatte erhalten Sie, indem Sie sich einfach beide Varianten anbieten lassen. Doch die Errichtungskosten sollten nicht die einzige Rolle bei dieser Entscheidung spielen. Überlegen Sie: Welche Räume benötigen Sie? Sollen Sie ebenerdig zugänglich sein, was z.B. für eine Werkstatt sehr viel Sinn macht, oder ist Ihr Grundstück flächenmäßig nicht besonders groß und Sie sind froh, zusätzliche Lager- und Wirtschaftsfläche mit der Errichtung eines Kellers zu generieren? Es gibt viele Faktoren, die eine Rolle spielen. Ist der Grundstückspreis sehr hoch, wird das Grundstück wohl eher kleiner ausfallen und der Keller mehr an Bedeutung gewinnen. Sind die Preise niedriger, geht die Tendenz gerne zu „alles auf einer Ebene“ und auch kleine Nebengebäude — vom Poolhaus bis zur Gartenhütte — schaffen zusätzlichen Platz.

Ein unschlagbares Argument pro Keller ist, dass unterkellerte Häuser einen höheren Wiederverkaufswert haben. Ob Sie sich nun von Zahlen und Fakten oder Ihren Emotionen leiten lassen — fällen Sie Ihre Entscheidung sorgfältig! Entscheiden Sie sich für Romberger, sind Sie mit der Preis- und Leistungsgarantie vor unliebsamen Kostenexplosionen gefeit — und unsere Spezialisten beraten Sie gerne in allen offenen Fragen!