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Der ideale Grundriss – es kommt nicht nur auf die Fläche an 01.12.2020

Die Nächte werden länger, die Temperaturen sinken – eine Zeit, die für ein gemütliches Miteinander bei wohliger Wärme im trauten Zuhause steht. Gerade jetzt ist der Wunsch und das Bedürfnis nach einem großflächigen Eigenheim groß. Doch wie groß muss das persönliche Traumhaus denn wirklich sein? Wie groß die einzelnen Räume? Was ist der Unterschied zwischen Wohnfläche und Grundfläche? Dies sind einige Fragen, mit denen wir in unseren Musterhäusern häufig konfrontiert werden. Dieser Blogbeitrag soll Ihnen einige Richtwerte, Anreize und Hilfestellungen für Ihre Grundrissplanung bieten.

Aller Anfang ist schwer – die tatsächlich benötigte Wohnfläche

Die Ansprüche an das Traumhaus können bezüglich ihrer Raumeinteilung und Größe so verschieden sein wie die Menschen, die darin leben. Darum ist ein Grundriss nur dann gut, wenn er den Wünschen und Bedürfnissen der jeweiligen Bewohner entspricht. Für einen harmonischen Alltagsablauf ist es ebenso wichtig, nicht nur die Größe der Räume zu definieren, sondern auch einen Fokus auf die Anordnung sowie mögliche Rückzugsorte zu legen. Verkehrsflächen, wie z.B. der Eingangsbereich, Flure, Treppen mit mehr als 3 Stufen, Türnischen, Vormauerungen, Flächen mit weniger als 1m Raumhöhe zählen nicht zur Wohnfläche. Grob kann man sagen, dass im Normalfall ca. 75-80% der Grundfläche als Wohnfläche definiert sind.

In Hinblick auf die Aufteilung der Gesamtfläche gilt folgende Faustregel: 72% der Gesamtfläche des Traumhauses sollte für Wohn-, Schlaf- sowie Arbeitsräume und Kinderzimmer eingeplant werden. 18% für Bad, Küche und Stauraum. Lediglich 10% für die Verkehrsflächen, also Gang, Diele und Stiege. Mit welchen Werten sie persönlich rechnen, liegt an ihren individuellen Wünschen und Bedürfnissen. Als Richtwert für die Wohnfläche der einzelnen Räume gilt (vgl. Bühl/Seeger/Ullmann, 2016, S.57): 


Es kommt eben nicht nur auf die Fläche an

Um die Wohnfläche ideal nutzen zu können sind ein paar wesentliche Punkte zu beachten. Verkehrsflächen, wie z.B. Gänge können auch ideal in den Wohnbereich integriert werden und vergrößern somit die nutzbare Wohnfläche. „Tote Räume“, also z.B. der Bereich unter der Treppe, können im Idealfall als WC, Abstellraum oder Stauraum in Form von Einbauschränken genutzt werden. Ein weiterer wichtiger Aspekt sind kurze Wege. Die Speisekammer sollte wenn möglich neben der Küche liegen, die Schlafräume in der Nähe von WC und Bad. Räume mit hohem Installationsaufwand sollten nah beieinander oder , wenn möglich, übereinander liegen. Baut man ein Haus ohne Keller, ist auch der Standort des Hauswirtschaftsraums bzw. jener der Waschmaschine zu berücksichtigen. Um sinnvoll und zukunftsorientiert zu planen, ist auch ein Büro bzw. Gästezimmer im Erdgeschoss sinnvoll. Dieses kann im Notfall als Schlafzimmer genutzt werden.

Wie wir von Romberger Sie unterstützen können

Den perfekten Grundriss online zu finden ist nahezu unmöglich - so individuell und unterschiedliche sind die Bedürfnisse und Wünsche jedes einzelnen. Daher haben wir uns bei Romberger für zwei unterschiedliche Lösungsansätze entschieden. Zum einen unsere MyHome Linie, die sich auf fertige, wirtschaftliche optimierte Lösungen konzentriert. Durchdacht geplant, schnell errichtet und exklusiv ausgestattet bietet Ihnen MY HOME alles, was das Herz begehrt – auf Abruf, ohne stundenlange Besprechungen, Baustellenbegehungen und Diskussionen. Zum anderen unser exzellenter Planungsservice auf Architektenniveau für Individualisten, Mehrere Designpakete, zusätzliche Styling-Optionen und die Wahl zwischen verschiedenen Ausbaustufen ermöglichen Ihnen die maßgeschneiderte Konfiguration Ihres Traumhauses.